| Rückblick auf das Gemeindeleben im Juni 2010 |
Nachdem sich im Mai dieses Jahres in unserer Gemeinde ein besonderes Ereignis an das andere gereiht hatte, hatten wir im Juni einmal etwas mehr Zeit zum „Durchatmen“. Dennoch gab es auch in den vergangenen Wochen wieder eine ganze Reihe von erfreulichen Ereignissen in unserer Gemeinde:Am Sonntag, dem 30. Mai, war es für viele Glieder unserer Gemeinde schwierig, wenn nicht gar unmöglich, an unserem Gottesdienst in Zehlendorf teilzunehmen, da durch den „Velothon“, ein großes Radrennen, das auch durch Zehlendorf führte, viele Zufahrtsstraßen nicht passierbar waren und auch der Busverkehr stark eingeschränkt war. Dennoch kamen alle Konfirmanden an diesem Tag rechtzeitig an der Kirche an und gemeinsam mit ihnen doch noch mehr Gottesdienstteilnehmer, als ich zuvor befürchtet hatte. Der Konfirmationsgottesdienst wurde musikalisch bereichert durch den „Jungen Chor“, einen übergemeindlichen Jugendchor aus unserem Kirchenbezirk, der an diesem Wochenende in unseren Gemeinderäumen in Zehlendorf geprobt hatte und eine Reihe von Chorstücken im Gottesdienst vortrug. Dieser Junge Chor trifft sich alle zwei Wochen zu Proben, die abwechselnd in den Berliner Gemeinden stattfinden, und bereitet dort ein bunt gemischtes Programm für Gottesdienste und Konzerte vor. Zum Programm des Jungen Chores gehören auch Chorwochenenden im Berliner Umland und kleinere Reisen. Neue Sänger sind in dem Chor jederzeit herzlich willkommen. Für weitere Informationen steht Frau Melanie Siemund gerne zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Nach dem Gottesdienst am 30. Mai gab es noch einen Kirchenkaffee; anschließend hatten wir noch ein Beisammensein mit den Konfirmanden und all denen eingeplant, die wegen des Velothon nicht gleich wieder nach Hause zurückkehren konnten. Entsprechend hatte ich mit grober Schätzung einen Schwung Pizzen bestellt. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass die Zahl der Teilnehmer am gemeinsamen Mittagessen nach und nach auf fast 70 anstieg, sodass der Gemeinderaum am Ende rappelvoll war. Auf unerklärliche Weise wurden am Ende aber doch alle satt - und es war gerade auch für die Neukonfirmierten ein schöner Abschluss eines schönen Tages in der Kirche!Am darauffolgenden Sonntag, dem 6. Juni, blieb unsere Orgel in Zehlendorf stumm. Dies hatte einen sehr einfachen Grund: Der Orgelschlüssel war spurlos verschwunden - und auf die Idee, mal einen Ersatzschlüssel für die Orgel anfertigen zu lassen, waren wir bis dahin nie gekommen. Glücklicherweise spielte in dem Gottesdienst auch unser Posaunenchor - und unser Organist, Herr Reinhard Stümbke, entlockte statt der Orgel unserem E-Piano erstaunliche Klänge und geleitete die Gemeinde so schwungvoll durch den Gottesdienst. Mittlerweile hat sich übrigens der Orgelschlüssel wieder eingefunden - und einen Ersatzschlüssel haben wir jetzt auch ... Am Sonntag, dem 20. Juni, gab es nach dem Gottesdienst ein großes gemeinsames Mittagessen in unseren Gemeinderäumen in Zehlendorf, für das unsere „Gemeinde-Köchin“, Frau Felizitas Z. „Spargel satt“ gekocht hatte. Bei diesem Angebot sagten viele Gemeindeglieder nicht „Nein“ ... Bei diesem Mittagessen konnten wir auch zwei Gäste begrüßen, die aus dem Iran stammen, sich aber nun hier in Berlin aufhalten: Herrn Hosein H. und Herrn Mohsen P. Beide sind zu Pfingsten von einem Pastor der evangelischen Landeskirche von Hannover getauft worden, haben aber bisher noch keine Unterweisung im christlichen Glauben erhalten. So werde ich nun möglichst bald mit einem Unterricht für Jakob (so lautet der Taufname von Herrn H.) und von Pentecost (so lautet der Taufname von Herrn P.) beginnen, der sie dann zum Empfang der Heiligen Konfirmation führen soll. Auf diese neue Arbeit freue ich mich schon sehr. Wir hoffen, dass Jakob und Pentecost nun in Zukunft regelmäßig zu unserer Gemeinde kommen können, und heißen sie auf diesem Wege in unserer Mitte schon einmal sehr herzlich willkommen! Eingetroffen in unserer Gemeinde ist in der Zwischenzeit übrigens auch James L., über den ich ja schon im letzten Pfarrbrief berichtet hatte. Er lernt bereits fleißig Deutsch und ist nun für die Zeit seines Berlinaufenthalts bei Familie Zehnpfennig untergekommen. Auch ihn heißen wir herzlich bei uns willkommen. Und noch einen Gast aus unserer amerikanischen Schwesterkirche, der Lutheran Church - Missouri Synod, können wir seit kurzem bei uns begrüßen: Herrn Mark P., der sich als Stipendiat der Robert Bosch-Stiftung hier in Berlin aufhält, ein Praktikum im Deutschen Bundestag absolviert und voraussichtlich bis Dezember in unserer Gemeinde sein wird. |








Nachdem sich im Mai dieses Jahres in unserer Gemeinde ein besonderes Ereignis an das andere gereiht hatte, hatten wir im Juni einmal etwas mehr Zeit zum „Durchatmen“. Dennoch gab es auch in den vergangenen Wochen wieder eine ganze Reihe von erfreulichen Ereignissen in unserer Gemeinde:
Nach dem Gottesdienst am 30. Mai gab es noch einen Kirchenkaffee; anschließend hatten wir noch ein Beisammensein mit den Konfirmanden und all denen eingeplant, die wegen des Velothon nicht gleich wieder nach Hause zurückkehren konnten. Entsprechend hatte ich mit grober Schätzung einen Schwung Pizzen bestellt. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass die Zahl der Teilnehmer am gemeinsamen Mittagessen nach und nach auf fast 70 anstieg, sodass der Gemeinderaum am Ende rappelvoll war. Auf unerklärliche Weise wurden am Ende aber doch alle satt - und es war gerade auch für die Neukonfirmierten ein schöner Abschluss eines schönen Tages in der Kirche!